Capella St. Crucis
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Aktueller Newsletter

Newsletter vom 22. Februar 2019

Liebe Freundinnen und Freunde der Capella St. Crucis Hannover,
mit dem heutigen Newsletter möchte ich Sie und euch auf das nächste Konzert der Capella St. Crucis am 3. März 2019 um 18:00 Uhr in der Nazarethkirche (Sallstr. 55, 30171 Hannover-Südstadt) hinweisen. Es ist das siebte Konzert einer Konzertreihe der Südstadtgemeinde zur Einweihung der „englischen“ Orgel der Nazarethkirche.
Der A-cappella-Teil des Programms steht unter dem Motto „Media Vita – Mitten wir im Leben sind“ und setzt sich mit dem Thema „Leben und Tod“ auseinander. Es weist aber auch auf ein in der Musik zum Ausdruck kommendes Gottvertrauen hin. Wie in einer musikalischen Zeitreise vom Barock über die Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik werden folgende Werke erklingen:

Johann Christoph Altni(c)kol: Befiehl du deine Wege (eine vierstimmige Motette, die sich in ihrer Art und ihrem Aufbau an der Motette „Jesu, meine Freude“ seines Lehrers und Schwiegervaters Johann Sebastian Bach orientiert)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Mitten wir im Leben sind (eine achtstimmige Motette, über die Mendelssohn an seine Schwester Fanny schrieb: Der Choral „Mitten wir im Leben sind“ ist „wohl eins der besten Kirchenstücke, die ich gemacht habe, und brummt bös, oder er pfeift dunkelblau“)
Max Reger: O Tod, wie bitter bist du (eine harmonisch hochkomplexe Komposition mit emotional aufgeladener Kontrapunktik für fünfstimmigen Chor, die die Tonalität bis an ihre Grenzen führt. Am Ende, zu den Worten „O Tod, wie wohl tust du“, mündet sie aus düsterem e-Moll in ein tröstliches E-Dur. Reger widmete das Werk dem Andenken Lili Wachs, der zwei Jahre zuvor verstorbenen jüngsten Tochter von Felix Mendelssohn Bartholdy)
James MacMillan: Miserere (eine ausdrucksstarke zeitgenössische Vertonung des Bußpsalms 50/51, die mit ihrer teilweisen Verwendung von Psalmtönen in responsorial ausgeführter Psalmodie an das berühmte Miserere von Allegri erinnert)
Dazu spielt Ryoko Morooka Solowerke auf der englischen Orgel: die 3e Fantaisie op. 157 von Camille Saint-Saens und die Arabesque op. 31, Nr. 15 von Louis Vierne.
Den Abschluss des Konzertes bildet die Messe à deux chœrs et deux orgues op. 36 von Charles-Marie Widor. Wegen ihrer ungewöhnlichen Besetzung wird sie nur sehr selten aufgeführt: der erste Chor ist zwar nur einstimmig (Bariton) und der zweite vierstimmig, hinzukommen aber eine große Orgel und eine kleine (ohne Pedal). Die kleine Orgel wird in unserem Konzert von Christian Kloidt, einem Mitsänger aus der Capella, gespielt.
Im diesem Konzert wird übrigens ein großer Teil des Programms für die Australientournee vom 5. bis 22. April 2019 erklingen. In den Konzerten in Adelaide, Port Fairy, Geelong, Melbourne und Sydney kommt dann – je nach Konzert – noch die Bachmotette „Komm, Jesu, komm“ hinzu. Dazu singen wir gemeinsam Stücke mit Partnerchören in Adelaide (u. a. Rheinberger und Esenvalds), in Melbourne (die Widor-Messe) und in Sydney (J. S. Bachs Magnificat, Mozarts c-Moll-Messe und eine 50-stimmige Uraufführung von Anthony Pitts im Sydney Opera House Concert Hall).
Details zu der Australientournee (genaue Konzerttermine und Links) sind – wie immer – auf unserer „Konzerte“-Internetseite zu finden.
Herzliche Grüße
Kurt Pages, Newsletter-Verwaltung der Capella St. Crucis Hannover


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